• Kontakt
  • Hilfe
  • Berater

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Datenschutzrechtlicher Hinweis

Informationen zur Nutzung Ihrer Daten erhalten Sie auf wuestenrot.olb.de/dsgvo. Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Informationen auch gern per Post zu.

Es ist ein Fehler beim Absenden des Formulars aufgetreten.

Hotline

+49 441 221 2700
Montag bis Freitag von 7.00 bis 22.00 Uhr.

 

Sperrservice für Girocard

+49 1805 021 021
0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz und höchstens 0,42 Euro pro Minute aus dem Mobilfunknetz 

Sperrservice für MasterCard

+49 69 79 331 910 

Antworten auf die häufigsten Fragen.

In unseren FAQ finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen. Sollte Ihre Frage dort nicht beantwortet werden, hilft Ihnen die Hotline oder Ihr persönlicher Berater vor Ort gerne weiter.

Hier finden Sie Antworten

Unsere Services.

Hier können Sie Ihre Adresse jederzeit online aktualisieren.

Adresse ändern

Hier können Sie Ihren Freistellungsauftrag jederzeit anpassen.

Freistellungsauftrag bearbeiten
Wohin mit dem ganzen Geld?

Marketingmitteilung

Wohin mit dem ganzen Geld?

Die Europäische Zentralbank öffnet abermals die Geldschleusen

Die Quantitätstheorie des Geldes ist eine Wissenschaft für sich. Bis heute streiten die Ökonomen darüber, ob Inflation unweigerlich mit einer Erhöhung der Geldmenge einhergeht oder nicht. Daher lohnt ein Blick in die Statistik. Für Deutschland zeigt sich dabei, dass seit 2012 die jährliche Preissteigerung unter dem Zielwert der Notenbank von 2% lag. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird dies als preisstabil bezeichnet. Erstaunlicherweise begann die Europäische Zentralbank (EZB) in diesem Jahr mit dem direkten Ankauf von Staatsanleihen und vergrößerte damit einhergehend die Geldmenge enorm. Denn das Geld für den Ankauf dieser Anleihen wurde durch die EZB aus dem Nichts geschaffen.

Die Menge an Geld, welche geschaffen wurde, ist schier gigantisch. Seit dem 01. Januar 2010 wuchs die EZB-Bilanz um atemberaubende 5 Billionen Euro. Die Summe entspricht in etwa dem 1,5 fachen der deutschen Wirtschaftsleistung in 2019.

Ihr nächster Schritt.

Sie sind neugierig geworden und möchten sich beraten lassen? Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin mit einem unserer Ansprechpartner vor Ort. Er berät Sie umfassend zum Thema Geldanlage und Investmentfonds.

Jetzt Termin vereinbaren

Veränderungsraten der Verbraucherpreise in Deutschland pro Jahr.

Trotzdem bleiben die Inflationsraten niedrig, wie kann das sein?

Die Antwort darauf ist vielschichtig, wobei eine Kausalität unverrückbar ist. Das Geld fließt nur in begrenztem Umfang in den realen Wirtschaftskreislauf, also in die Nachfrage von Ge- und Verbrauchsgütern. Vielfach verbleibt es auf Konten und wird somit nicht nachfragewirksam. Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass zur Messung der Inflationsrate ein breiter Warenkorb (650 Güter) herangezogen wird, welcher zwar in regelmäßigen Abständen überarbeitet wird, jedoch häufig nicht dem persönlichem Nachfrageverhalten entspricht. 
Bis heute fehlt ein ganz wesentliches Gut, so werden zwar Mieten berücksichtigt, jedoch nicht die Preissteigerungen von Wohnimmobilien. Würde man diese zur Berechnung heranziehen, läge die Inflationsrate in Deutschland deutlich höher. Die Mieten ziehen erst mit einem Zeitverzug an. 

So oder so, das Potenzial für höhere Inflationsraten ist absolut gegeben. Schon deshalb, weil die EZB allein in 2020 die Geldmenge um 2,3 Billionen Euro erhöht hat, was in etwa 50% der Erhöhung seit 2010 entspricht. Dieses Geld wird genutzt, um die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19 Pandemie in Europa abzumildern. 

Ein Beispiel: Viele Deutsche haben in 2020 auf ihren Urlaub verzichtet, das dafür eingeplante Geld wurde nicht ausgegeben. Durch die umfangreichen Wirtschaftshilfen ist das Einkommen der Deutschen in Summe nicht oder nur wenig gesunken, das Risiko einer finanziellen Einbuße wurde durch den Staat gemildert. Wenn die Pandemie nun im nächsten Jahr überwunden wird, ist die Chance groß, dass diese „Urlaubsgelder“ in den Wirtschaftskreislauf fließen und somit nachfragewirksam werden. Der hohen Nachfrage steht dann aber nur ein begrenztes Angebot an Waren und Dienstleistungen gegenüber, die Preise ziehen an und es kommt zu Inflation.

Im Unterschied zu früheren Zeiten wird die EZB dies aber weitgehend tolerieren und die Zinsen nicht anheben. Allein schon die hohe Verschuldung der Staaten erlaubt das nicht mehr. Aus diesem Grund bleibt der beste Inflationsschutz eine Investition in Sachwerte, da diese von steigenden Preisen profitieren. Zinstragende Finanzaktiva hingegen leiden unter steigenden Inflationsraten, da die reale Rendite (nominale Rendite abzüglich Inflationsrate) weiter sinkt und so verwundert es auch nicht, dass reale Vermögenswerte schon in den vergangenen Jahren teils beachtlich an Wert zugelegt haben. Die Kapitalmärkte haben die Geldpolitik teils antizipiert. Dabei werden die Schwankungen der Vermögenspreise weiter hoch bleiben, der langfristige Trend dürfte aber nach oben gerichtet sein.  
Geld hierfür ist zumindest ausreichend vorhanden.

Lassen Sie sich jetzt beraten.

Jetzt Termin vereinbaren

Stand: 21.12.2020

Wichtige Hinweise

Marketingmitteilung
Diese Publikation ist eine Marketingmitteilung der Oldenburgische Landesbank AG im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes.

Kein Angebot, keine Beratung
Diese Information enthält kein Angebot zum Erwerb oder zur Zeichnung der darin genannten Wertpapiere und auch keine Einladung zu einem solchen Angebot. Die geäußerten Meinungen geben unsere aktuelle Einschätzung wieder, die sich auch ohne vorherige Bekanntmachung ändern kann. Diese Information kann eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers und seine Anlageziele abgestellte Beratung nicht ersetzen.

Adressat
Die hier wiedergegebenen Informationen und Wertungen („Information“) sind ausschließlich für Kunden, die Ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, bestimmt. Insbesondere ist diese Information nicht für Kunden und andere Personen mit Sitz oder Wohnsitz in Großbritannien, den USA, in Kanada oder Asien bestimmt und darf nicht an diese Personen weitergegeben werden oder in diese Länder eingeführt oder dort verbreitet werden. Dieses Dokument einschließlich der darin wiedergegebenen Informationen dürfen im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verwendet werden. Personen, die in den Besitz dieser Information gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen.

Keine Gewährleistung
Die Informationen wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die die Oldenburgische Landesbank AG als zuverlässig ansieht. Die Informationen sind aber möglicherweise bei Zugang nicht mehr aktuell und können überholt sein. Auch kann nicht sichergestellt werden, dass die Informationen richtig und vollständig sind. Die Oldenburgische Landesbank AG übernimmt für den Inhalt der Information deshalb keine Haftung.

Bitte beachten Sie unsere WpHG-Information!